Sitzend und schreibend,
ganz bei sich bleibend;
alles verstehend
und doch nicht sehend?
Hat man nun Wissen? -
Völlig zerrissen.
Das Leben, ein pralles,
gibt es nur alles -
oder auch nichts.
Tag des Gerichts:
Sage, wer bist du?
Gib es nur gleich zu!
Niemand - jeder -
oder - entweder.
In mir das Kinde,
dass es mich finde:
Alles umfassend
und alles lassend.
Nichts ist gegeben -
ist so das Leben?
Fragen nur fragend,
Antwort nichtssagend,
Antwort unsagbar.
Nicht länger tragbar:
Und damit Schluss.
Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen?
Du gleichest doch vielmehr der Winterszeit.
Was konnte denn jemals dein Herz erweichen?
Mir scheint, dein Sommer ist noch weit.
Schneeglöckchen blicken noch nicht bis jetzt
Durch Seeleneis und Gefühlsschnee.
Ich denk nur: ‚Du hast mir zugesetzt’
Wenn ich in die kalten Augen seh’.
Du wirst nicht verstehen was ich dir will sagen,
Wie du mich nie verstanden hast.
Du meinst, ich hätte nicht Grund zu klagen
Und fällst mir doch immer zur Last.
Ich jage dich fort auf drei-zwei-eins:
Geh heim in die Kälte deines Seins.
Das Bloggen wird mir nie zur Qual
doch Themen stehen nicht zur Wahl
seit langem wieder einmal kann man lesen
vom Erlebten des besagten Lebewesen.
Irgendwie wäre lieber in Sicht
irgendeine, meine Geschicht’
Doch in meinem Kopf da geht es rund
Nur Brabbeleien kommen aus dem Mund.
Kreativität ist wohl auch gerade krank
und irgendwo möchte ich Kräfte tank’.
Doch Tankstellen für Kräfte gibt es nich’
Obwohl ich doch so oft drauf pich’
Ich möchte schreiben, schreiben, schreiben
ohne irgendwie hängen zu bleiben.
Doch meine Gedanken lassen dass nicht zu
aus meinem Kopf kommt mal mäh, mal muh.
Und so hoffe ich auf die kommenden Tage
und trotzdem bleibt die große Frage
Warum das alles nun so ist
Und wer überhaupt du in meinem Köpfchen bist.
Wohin, wo aus, das fragst du noch?
Da ist nur dieses schwarze Loch.
Du springst hinein - die Dunkelheit
umfängt dich und ist dir ein Kleid.
Im Selbstmitleide badest du
und lange lässt’s dir keine Ruh.
Ach, wäre nur! Ach, könnte man!
Doch irgendwann ist es getan. -
Man staunt: Du kommst heraus behänd’
im Sonnenschein an Tunnels End’.
Drei Kinder, sie spielten so herrlich -
durch niemand war’n sie zu stör’n.
Es war ihnen gar nichts gefährlich,
Zauber schien sie zu betör’n.
Die Luft war erfüllet von Stimmen,
von Farben voll war die Welt;
in den Augen ein heiliges Glimmen,
das trübsten Tag noch erhellt.
So wundersam waren die Spiele,
zauberhaft die Fantasie,
sie hatten der Tänze so viele.
Die Freude versiegte nie.
Die träumenden Tage der Sonne -
sie kehren niemals zurück;
den Kindern von einst fehlt die Wonne
und auch das unschuld’ge Glück.
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