Nur umso mehr.

Du siehst mich nicht so an,
Wie ich es gerne hätte.
Und jedes neue Lächeln
Sollte nur für mich sein.

Kein Wort von dir
Wenn ich dich brauche
Keine tröstende Hand
Bei mir.

Mein Kopf, der sagt mir:
„Lass es sein.“
Mein Herz liebt dich
Nur umso mehr.

Drum sag doch einfach
Was du fühlst.
Hör auf mit mir
Ping-Pong zu spielen.

Doch ist es nur,
So scheint es mir
Ein blödes Spiel
Meiner Gefühle.

Es tut mir Leid,
Komm, lass es sein.
Du brauchst mich nicht,
Wie ich wohl dich.

Wir sollen nicht
Wir möchten nicht
Wir können nicht
Gemeinsam sein.

einsames herz

einsames herz
wäre so gerne zweisam
traut sich nicht
fühlt sich klein
verlassen und einsam.

einsames herz
wäre so gerne zweisam
hat große angst
vor verletzungen
und unverstandensein.

einsames herz
wäre so gerne zweisam
will es endlich wagen
will es endlich wissen
gegen jede vernunft.

Wieder einmal

Nur ungelenk, so reih’n sich meine Verse,
ganz eckig von dem Scheitel bis zur Ferse
und niemals, niemals können sie ausdrücken
meine Gefühle, mein pures Entzücken
wenn ich dich seh und spür und riech und schmecke.
Bist du nicht hier, sitz ich in einer Ecke
und denk an dich ganz ohne jedes Ende
und füll dabei mit Reimen ganze Bände.

You hurt

Everything you do,
everything you say,
every word from your lips
stabs my little heart,
my little frightened heart.

Do you know I once loved you?
Truly loved you in my way.
And now I cling to you
despite all the pain you cause,
despite all the stitches.

What do I hope for?
Do I want the pain to cease
or to continue -
just to let me feel you’re there at all?
Love. You hurt.

Des Prinzen Traum

War einst ein Prinz, saß am Meeresstrande,
blickte weit aus, besah sich die Lande,
fand sie sehr schön und wollt’ sie bereisen,
ließ die Gedanken stets darum kreisen.

Er träumte sich an die prächtigsten Orte,
sah Städte der beeindruckensten Sorte,
traf Menschen, so fremd und doch so vertraut:
Nie, meint’ er, hätt’ er Schöneres geschaut.

Doch plötzlich ereilte den Prinzen die Not:
Prinz war er nicht länger, sein Vater tot.
König wurd’ er, sollt Verantwortung tragen
und dafür dem Träumen für immer entsagen.

Klug sollte er sein und weise entscheiden,
doch mocht’ er des Hofes Enge nicht leiden.
Nicht meinte er, dass er der König sei -
vielmehr Gefang’ner. Die Zeit flog vorbei.

War einst ein König, saß am gold’nen Throne,
fragte sich, ob denn das Träumen lohne.
Nie mehr besah er die Lande; das Meer
war entschwunden. Manchmal seufzte er schwer.

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