Archiv für Februar 2008

Angst.

Manchmal überkommt es mich
Mit einem Schlag ist
Alles anders als es war.

Man verliert den Halt und den
Glauben und alles
Was bisher half.

Nichts mehr spüren
Gedanklich mit dem Kopf
Auf dem Boden aufschlagen.

Sich kaum bewegen können
Die Gänsehaut spüren
Nichts sprechen.

Die Angst hat Überhand
Genommen und bleibt.
Geht nicht weg.

Die Angst.
Das heftigste Mittel um
Die Realität zu spüren.

Link 1: Burning Photographs. Angst.
Link 2: Neon Wilderness. Angst.
Link 3: Movies of Myself. Angst.

Blütenpracht.

Die Farben der Sonne
In den Blüten
Der Welt.

Die Farbe der Liebe
In den Rosen
Getrocknet.

Die Farbe des Lebens
Überall und
Immerwährend.

Blumen
Die schönste Sprache
Der Welt.

Überall versteht man
Die Aussage
Den Hintergedanken.

Es tut gut
Sich in ein Meer
Aus Blumen zu stürzen.

Und die vollkommene
Blütenpracht sich
an einen schmiegt.

Ein Song.

Es ist doch nur ein Lied.
Töne, gestaffelt.
Nichtssagend, so leer
Und subtil.

Doch es ist viel mehr.
Mehr als ein Lied.
Mehr als nur Töne.
Es ist ein Soundtrack.

Der Soundtrack meines Lebens.
Der Sountrack dieses Winters.
Überall begleitet er mich
Und zieht mich durch die Welt.

Wohlig warm wird mir
Wenn die Musik mein
Herz berührt.
Mich berührt.

Meine Süchte.

Es liegt neben mir
Leicht lädiert von den
Vielen Wegen, die es bisher
Auf sich nehmen musste. Das Buch.

Meine Sucht.
Das Lesen.

Ich höre sie
Immer und überall
Sie unterstreicht die schönsten
Momente und auch den Rest.

Meine Sucht.
Die Musik.

Immer habe
Ich sie dabei
Nirgendwo gehe ich
Ohne sie hin. Für Gedanken.

Meine Sucht.
Das Schreiben.

Ich höre es
Immer und immer
Wieder. Als wärst du stets
Da, gleich neben mir.

Meine Sucht.
Die Freundschaft.

Ich nehme noch
Einen Zug von dieser
Zigarette. Sie ist die fünfund-
zwanzigste an diesem Tag.

Meine Sucht.
Das Rauchen.

Und tausende
Male täglich kommt
Es mir in den Sinn und
Lässt mich nicht mehr los.

Meine Sucht.
Die Liebe.

Zeitzeuge.

Was würde ich ihn nur fragen
Wäre er noch am Leben.
Über den Krieg und all die Dinge
Die seine Persönlichkeit
Veränderten.

Kein Wort hat er verloren
Über diese Qual, die er erlitt.
Und doch war stets ein Lächeln
Auf seinem Gesicht. Und er konnte
Lieben.

Irgendwann einmal nahm die Krankheit
Parkinson, Überhand von dir
Schlaganfälle ließen alles in der tot werden
Mehr und mehr.
Immer mehr.

In meinen Erinnerungen will ich
Dich immer als lebendiger Großvater sehen.
Nicht so, wie ich dich eben
In Erinnerung
Habe.

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