Archiv für September 2008

Herbstgedicht

Der Wind weht
bunte Blätter durch die Straßen.
Rote, orange, gelbe,
vereinzelt auch grüne.
Und ein paar verfaulte schwarze.
Ich hebe eines davon auf
und lese verstört:
Wählen Sie ÖVP.

Nacht.

Küss mich, o unbeugsame Nacht.
Küss mich in den Schlaf.
Ich fühle mich geborgen,
Fühle mich am Ende
Angekommen.

Es ist Zeit, o dumme, dumme Nacht.
Es ist Zeit zu gehen.
Ich schließe die Augen.
Schließe den Weg
Für heute.

Die Dunkelheit, o schwarze, schwarze Nacht.
Die Dunkelheit, sie geleitet.
Mich durch die Stunden.
Durch den eben begonnen
Weg. 

Küss mich, o zärtliche, zärtliche Nacht.
Küss mich solange, bis
Ich die Augen für immer Schließe
Die Augen ruhen
Für ewig.

Untitled poem.

If I am with you
I feel you are true:
the world’s in your eyes
that tell me no lies.

I hope I don’t bore you
but I fear I adore you;
perhaps you should worry:
I can’t stop it, I’m sorry.

You’re my life, you’re my love,
you are heaven above -
you are sour and sweet,
you’re the cold and the heat.

Hold me tight, hold me warm,
you can do me no harm.
Be mine, I’ll be yours:
forever, of course.